Energie und Lichtarbeit – die Dritte

Nicht alles,
was Hand und Fuß hat,
hat automatisch auch
Herz und Hirn.

Frei nach Ernst Ferstl

Gerne lade ich Dich weiter zum Gedankenexperimentieren mit der Welt- und Menschensicht ein.
Du ahnst sicher schon, dass es diesmal, vom letzten Beitrag ausgehend, um Herz & Hirn oder eben schlicht um Menschen geht.

Vielleicht erinnerst Du Dich – Es gab eine Welt zum Zeitpunkt Deiner Geburt, in der Du ganz mit Deinem Potential verbunden warst. Dein Hirn hatte noch nicht viel von der Welt erfahren und erlernt.
Stell Dir nun vor, das Einzige, was Du im Verlauf Deiner Transformation von der Eizelle zum Neugebohrenen erfahren hast, war Wachstum, genauer gesagt –Wandel– und eine innige (über die Nabelschnur sogar auch körperliche) –Verbindung– zu Deiner Mutter. Im Verlauf Deiner Transformation war das Herz das erste Organ, dass sich entwickelt hat. Quasie aus ihm und seinem Kreislauf und Takt heraus, ist alles Weitere entstanden. Ja, auch Dein Hirn 😉 Ab dem Zeitpunkt Deiner Geburt entwickelte es sich erst langsam dahingehend, dass Du selbst mit Deinem ganzen Körper und später auch mit der Schwerkraft und Deiner Umwelt klargekommen bist.

Stell Dir vor, Dein Gehirn hat also nicht Deinen Körper erschaffen, sondern Dein Körper hat ein optimal zu sich passendes Gehirn benötigt und entwickelt. Also Etwas, das ihm half, sich zu bewegen, Dinge zu (be)greifen und später auch, trotz der Schwerkraft, -aufrecht- stehen zu können. Das war Deine (und seine) erste Meisterleistung. Im Verlauf dieser Meisterschaft ist Dein Hirn (durch Deinen Körper) Meister der Erkentnisse, Anpassungen und Verwandlungen geworden. Meister im Verarbeiten und Steuern von Energien und zwar von innerlichen und äusserlichen Energien, wie die der Schwerkraft.
Die Schwerkraft zu überwinden war Dir nur möglich, weil Du sowohl perfekt mit Deinem Körper, als auch mit Deiner Umgebung in Kontakt getreten bist und einen Umgang damit gefunden hast. Da gab es keinen Widerstreit, von Herz, Hirn bzw. „Körper“, Geist und Welt. Es gab Dich und Kontaktpunkte mit Energieformen, die Du „erkannt“ und „genutzt“ hast.

Schauen wir nun in die Welt Deines „Erwachsen seins“ heute – in die Welt des „Erlernten, Gemessenen, und Systematisierten“.

Vielleicht hast Du Dein Gehirn später weiter genutzt, um gute Noten in der Schule zu bekommen und Dich ausbilden zu lassen. Zahlen, Daten, Fakten zu sammeln, sinnvolle Zusammenhänge zu kreieren, um Dich gut zurecht zu finden und oder Karriere zu machen. Wenn das so ist, hast Du schon in der Schule gelernt Deinen Körper, Deine Energien und Eingebungen als hinderlich zu erleben. Von Dir wurde erwartet mehrere Stunden täglich auf einem Stuhl zu verbringen, auch wenn Dein Körper, Dein Energiehaushalt und Deine Bedürfnisse Dir ganz andere Signale gaben.

Stell Dir vor, dass Du damit angefangen hast, Dich von der energetischen und damit DIREKT ERFAHRBAREN Welt zu entfernen und Dich der theoretischen, „messbaren, wiederholbaren und erlernten“ Welt (der Anderen) zuzuwenden. Sieht man das Herz symbolisch als Resonanzkörper für Deine körperlichen Signale, kann man auch sagen: Du hast Dich vom Herz ab- und dem Hirn zugewendet. Manche Menschen erleben Ihr Herz und Ihr Hirn im Erwachsenenalter dann eben auch tatsächlich wie 2 entgegengesetzte Pole. Sie haben unter Umständen keinen Zugang mehr zu Ihrem (Wohl)Befinden und inneren (Warn)Signalen. Bei Manchen ist die Wahrnehmung so auch komplett verzerrt, weil der innere bzw. körperliche Anteil Ihrer Wahrnehmung schlicht komplett fehlt bzw. nicht (mehr) zur Verfügung steht. Freude geschieht bei Ihnen eher im Kopf, als das sie sie tatsächlich von Innen heraus erspüren könnten. Schau Dir ein Kleinkind an, wenn Du Freude, die auch genauso erlebt wird, mal wieder sehen magst 😉

Stell Dir nun wieder vor, dass zwischen diesen zwei entstandenen „Polen“ („Herz und Hirn“) eine Spannung betsteht und ihre Energien nach ausgleich streben. Viele Menschen spüren diese, durch die Spaltung entstandenen Energien und Ihre Verkörperungen auch recht deutlich.
Energien kann man sich nicht aus oder wegdenken, man kann sie nur erfahren bzw. erleben. Man erlebt sie bzw. sich dann eben mit diesen Spannungen und Ihren Auswirkungen.

Daher kam auch meine „Forderung“ im letzten Artikel, nicht nur Köpfe, sondern auch Herzen und Körper auszubilden 😉 und ja, selbst Aristoteles wusste schon, dass eine nicht ganzheitliche Ausbildung überhaupt gar keine ist. Wenn, wie im ersten Artikel geschrieben, Alles Energie ist, macht Bildung, die sich von der Energie abwendet, eben keinen Sinn 😉
Wenn man dem Verstand Aristoteles nicht glauben mag, kann man auch in die Bibel schauen und dort lesen, dass nur vom Baum der Erkenntnis zu essen, aus dem Paradies führt ;-))

Vielleicht ist so auch klarer, warum Energie- und Lichtarbeit nichts mit Methoden oder nicht zwangsläufig etwas mit Begriffen wie „Ki“ oder „Chi“ etc. zu tun hat. In erster Linie, geht es bei Ihr, um die SICHTweise, aus der heraus man agiert. Was nutzt einem eine lange Leiter, wenn man nach dem Aufstieg auf dem falschen Gebäude steht? – oder krank bzw. verstorben / nicht mehr in der Welt verankert ist?

Es geht hier also nicht darum, sich mit Diagnosen oder weiteren Theorien und Methoden zu beschäftigen. Es geht darum, sich (wieder) seiner eigenen Energie (und deren Erspüren) zuzuwenden, wieder in Verbindung mit sich zu kommen, also auch mit seinem Körper (als Ganzem) und der direkt erfahrbaren Welt (zB. dem Augenblick). Das Bewusstsein mit Hilfe direkter Erfahrungen zu erreichen und zu entwickeln, ist in dieser Arbeit also eher ein Ziel.

Intelligenz ist die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen.

– Stephen Hawking



Teil1 zum Thema „Energie und Lichtarbeit“ findest Du hier.

Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

(Buddha)




Teil 2 zum Thema „Energie und Lichtarbeit“ findest Du hier.

Educating the mind without educating the heart is no education at all.

— Aristoteles

2 Kommentare zu „Energie und Lichtarbeit – die Dritte

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