Energie und Lichtarbeit

Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

(Buddha)

Auf meinem Weg durch die Themen Spiritualität und Selbsterfahrung habe ich mich lange Zeit für eine universale Sicht und universale Prinzipien interessiert. So hatte ich einen kleinen Blog der den Weg: „Vom Denken, zum Fühlen zum SEIN“ mit universalen Prinzipien beschrieb. Er führte von den Hermetischen Prinzipien (Denken & Mind), über die Huna Prinzipien (Fühlen & Gesundheit) zur uralten Forderung „Erkenne Dich selbst“ (Sein & No-Mind). Lange Zeit war ich begeistert davon und es hat sehr lange gedauert, bis ich für mich bemerkte, dass eine universale Sicht auch einen universalen Ausgangspunkt bedarf. Energie ist für mich so ein Ausgangspunkt.
Die meisten Menschen verbinden mit Energiearbeit Themen wie TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) oder die Arbeit mit Meridianen, Tai Chi oder Qi-Gong. Für mich ist die Energie und Lichtarbeit aber vorallem der entscheidende Wendepunkt in der Arbeit mit dem eigenen Menschen und Weltbild.

Meiner technischen Vorbildung ist es geschuldet, dass ich bei Energie zuerst an elektrische Energie denke. Sie entsteht durch einen Potentialunterschied zB zwischen dem + und Pol einer Batterie. (Potentialunterschied heißt hier, dass an dem einen Pol mehr Elektronen vorhanden sind, als an dem Anderen. Da sie nach Ausgleich streben, fließt Strom, wenn man die Pole verbindet.)
Das heißt, dass die Pole nicht nur die Einheit „Batterie“ bilden, sondern zudem auch zum Beispiel eine Glühbirne betreiben und dabei auch zB Licht erzeugen können.

Dieses Bild im Kontext der Spiritualität betrachtet, würde bedeuten, dass die Pole „Leben“ und „Tod“ eine Einheit bilden und zB das -WAS IST- (das Sein/die Gegenwart) erschaffen. Die Schöpfung ist in diesem Bild also nichts, das früher mal getätigt wurde und nun abgeschlossen ist, sondern ein fortwährender Prozess (solange „Strom“ fließt.)

Dieses Bild im Kontext der Selbsterkenntnis betrachtet, würde bedeuten, dass die Pole „Der Erkennende“ und „das Erkannte“ eine Einheit bilden und das Wesen(tliche)- (zB unser Bewusstsein) erschaffen.

Diese Bilder sind für mich sehr hilfreich, da sie deutlich machen, dass es bei dieser „Arbeit“ um -das angeschlossen Sein- (den Energiekreislauf und das Bewusstein) und um Ganzheitlichkeit geht und nicht um Objektivität, Subjektiviät (& Ego) oder sinnvolle (Lebens)Prinzipien bzw. Regeln.

Was in einem solchen Energiekreislauf fließt ist natürlich kein Strom 😉 Ich würde es eher als ESSENZ bezeichnenen. Beim Beispiel mit dem Leben wäre es Lebensenergie. Beim Beispiel mit dem Erkennenden wäre es Bewusstsein.

Während es also in der Wissenschaft vorrangig um das Erkannte (also um Objekte und Objektivität) geht, in der Selbsterfahrung um den Erkennenden (also um das Subjekt und Subjektivität), geht es hier bei der Energiearbeit um „das Ganze“ – also um das „energetische & bewusste“ verbunden sein, mit dem was ist.

Jeder weiß, dass man einem Blinden keine Farbe erklären kann. Viele Bücher über die Liebe gelesen zu haben, heißt auch nicht, dass man die Liebe kennt. Erst wenn man „ihr Wesen / Ihre Essenz“ druchdrungen hat – wenn man sie also erfahren & bewusst erlebt hat, kann man sie kennen und damit in die Existenz bringen. So ist das mit dem Leben und der Lebensenergie, der Regeneration (oder Selbstheilung) auch. Unter Umständen bemerken wir nicht, dass wir uns distanziert haben – von uns selbst oder „dem Leben“. Vielleicht auch im Funktionieren stecken und darüber krank werden. Von Lebensweisheiten und dem Leben quasi nichts wissen, dafür aber viel über unsere Aufgaben zB in der Arbeitswelt.

An dieser Stelle möchte ich von Herzen dafür danken, dass es Orte gibt, die Räume öffnen, in denen man sich mit sich selbst und dem Leben (wieder)verbinden kann. Das Parimal – Gut Hübenthal ist für mich so ein Ort. Ich freue mich dort zu leben und verschiedenste Angebote in die Welt bringen zu können.

Auch meinen „Lehrern“ danke ich von Herzen! Es sind Einige, aus den Bereichen Meditation, Tanz, Tantra, Reiki, Jin Shin Jyustu und Bodymind zB:
iG Osho, Shantam Ludwig Heggenstaller & Jharna Birgit Keller, Amrita Sylvia Engelhard,
iG Usui Mikao, iG Ole Gabrielsen, Einar Stier, Mary Donnely & Gerry Riddle, iG Mooji
Javier Cura, Eve Neeracher, Ulrich Freitag
Dankeschön!

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