Dancin with the Light and the Soul – Potentialentfaltung: Optimismus

Einladung

Liebe Freunde,

wir erforschen weiter unsere Ressourcen & Potentiale – unsere Tugenden – mit Musik und im Tanz.

Die Tugend der Woche des Virtues Project ist „Optimismus“. Also schenken wir kommenden Donnerstag, den 15.09., um 19:00 Uhr dem „Optimismusetwas Raum und Zeit.

Optimism
A positive, cheerful outlook. Nothing can destroy our hope.

internationales Virtues Project

Auch hierzu gibt es wieder eine neue Playliste von uns. Gerne nutze diese weiter für deine eigene Tanzreise in Herzverbindung oder/und genieße sie hörend und schauend. Viel Freude dabei!

Playliste

Die Playliste findest du, wie immer hier oder in der Übersicht.

Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt,
daß alles gut gehen wird,
aber sie sind überzeugt,
daß nicht alles schief gehen kann.

Friedrich Schiller

Eventinfos

Am Montag, den 19.09. um 11:00 Uhr, starten wir bei Basiros Morningdances mit demTanz der Mantren in die neue Woche.

Andere aktuelle Termine und Parimalangebote findest du weiterhin hier.

Wir freuen uns auf die Herzverbindungen. =)

Weitere Tools

Materialien und Anregungen zur Vertiefung findest Du hier:


Anregung aus der Tugend der Woche des Virtues Project – Germany

Die Tugend dieser Woche ist der Optimismus.

Optimismus – ich bin zuversichtlich, tatkräftig und positiv.

Optimismus bedeutet, eine offene, positive Haltung zu haben. Du bist voller Hoffnung und hilfst anderen, hoffnungsvoll zu bleiben. Herausforderungen begegnest du mit Vertrauen und Lebensfreude, auch Rückschläge lassen dich nicht in die Opferrolle abgleiten. Du glaubst an die Macht des Guten, das am Ende immer gewinnt. Die Zukunft ist für dich eine Vision aller Möglichkeiten,
die dich durch schwere Zeiten begleitet. Probleme packst du an und löst sie. Optimismus schenkt dir ein glückliches Leben.

Du zeigst Optimismus, wenn Du…

  • eine positive Einstellung hast.
  • hoffnungsvoll bleibst, auch in schwierigen Zeiten.
  • dich bei Herausforderungen auf die Lösung konzentrierst
  • darauf vertraust, dass alles gut wird.
  • davon überzeugt bist, dass die Zukunft voller Möglichkeiten ist.
Virtues Project – Germany

Eine inspirierende Geschichte, ein Märchen, passend zum Thema:

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

„Ach die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

„Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“

„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“

„Ich…, ich bin traurig“, sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“

Die Traurigkeit seufzte tief.

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“

Die Traurigkeit schluckte schwer.

„Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‚Papperlapapp, das Leben ist heiter.‘ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‚Gelobt sei, was hart macht.‘ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‚Man muss sich nur zusammenreißen.‘ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‚Nur Schwächlinge weinen.‘ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.

„Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

„Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber…, aber – wer bist du eigentlich?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. „Ich bin die Hoffnung.“

Mit herzlichem Dank an Inge Wuthe
www.inge-wuthe.de

Sharing is Caring 🧡

Ein Kommentar zu “Dancin with the Light and the Soul – Potentialentfaltung: Optimismus

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s