PflanzenTanzen

Eine Tanzperformance Anfang 2019

Die Ursprungsidee entstand im kreativen Flow mit Janka, einer lieben Freundin, zusammen =)
Wir wollten, als Natur- und Gartenliebhaberinnen, einen Tanzort im Grünen, vielleicht in einem Gewächshaus erschaffen.

Kurze Zeit später saß ich mit einem Freund, Herwig Thol, zusammen, der die wundervolle Lichtkunstschau „LICHT(e)WEGE“ in Kassel – zusammen mit seinem Partner – ins Leben gerufen hat. In dem Jahr sollte wieder das Projekt LICHT(e)RÄUME im Gewächshaus am Schloss Wilhelmshöhe in Kassel stattfinden.
Und spontan war die Idee geboren, während dieser Lichtkunstschau tatsächlich in einem Gewächshaus zu tanzen.

In mir entstand die Idee einer Tanzperformance in Verbindung mit den Pflanzen – dem satten Grün der Natur – und den Kunstwerken. Zu meiner Freude fand ich auch recht schnell Tänzer/innen, die genauso viel Lust und Freude daran hatten, wie ich =)

Nach der Eröffnung sah ich mir die Kunstwerke an und meine Tanzperformance nahm Gestalt an. Ich kreierte einen groben Rahmen und fand mit Basiro zusammen, der mich im gesamten Prozess ganz wunderbar unterstützte und zu meiner Freude auch selbst mittanzte, diese zauberhafter Musik.

Die vier Räume der Kunstschau wirkten, bezüglich ihrer Stimmung, sehr unterschiedlich auf mich. Im ersten Raum sah ich kunstvolle elektrische Rotlichtkunst. Der zweite Raum, in dem sich eine Bar befand, war mit Schwarzlicht beleuchtet und ich empfand ihn kalt und künstlich. Dieser hat mich mit seinen großartigen schwarzlicht Kunstpflanzen dazu inspiriert, dass wir uns in weiß kleiden.
Der dritte Raum wirkte auf mich dagegen heimelig, in Flowerpower 60er Jahre Stimmung, mit entsprechender Musik. Der vierte und letzte Raum strahlte eine sehr sanfte und ruhige Stimmung mit leisen Klängen aus.

Die Idee war, mit den echten Pflanzen zu tanzen, ganz diese Pflanzen zu sein sowie die Entfremdung von der Natur mit ihrer Künstlichkeit darzustellen, die für mich in dem Hauptraum spürbar war.

Wir kleideten uns in Weiß und trafen uns alle erst kurz vor unserer Aufführung. In einem freien kreativen Prozess entstand dann gemeinsam die dargestellte Performance.

Die meisten von uns starteten direkt im 2. Raum.
Eine Tänzerin kam aus dem ersten Raum hinzu.
Es entstand ein Spannungsfeld aus natürlichen, weichen, fließenden Bewegungen und künstlich entfremdeten.
Zum Abschluss verließen alle nach und nach die „künstliche, kalte Welt“ in den warmen 60er Jahre Raum, um dann dort vollkommen frei und lebendig zu tanzen. Der letzte verließ den Raum, als die Musik endete – erlöst aus der künstlichen Welt in eine der Wärme und Liebe.
Die Besucher waren dort dann entsprechend eingeladen mitzutanzen.

Allen Teilnehmenden, inkl. Basiro und mir, hat es so viel Freude gemacht, dass wir sie ein zweites Mal an dem Abend aufführten =)

Später gab es Rückmeldungen der Mittanzenden wie, „hatte gar nicht geglaubt, dass das was für mich wäre und so viel Freude macht“ und von Besuchern kam das Feedback „sehr magisch“ und „präsent und kraftvoll“.

Ich danke allen Mittänzern und Besuchern und vor allem Basiro, für seine großartige Unterstützung, Herwig Thol für den wundervollen Ort und Janka für die Inspiration und Namensgebung! Ohne euch wäre die Performance nicht entstanden…

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