Eine getanzte Welle

mit Christiane Rogl und Claudia Dara

Die getanzte Welle ist angelehnt an die 5 Rhythmen von Gabrielle Roth.
Dies ist eine Tanz- und Bewegungspraxis, die dich nach Innen führt und den inneren Tänzer / die innere Tänzerin hervorlocken kann. Alles was gerade in dir lebendig ist, kann in Bewegung fließen und sich ausdrücken – unabhängig von Erfahrung, Alter oder Fitness. Dabei bilden die 5 Rhythmen (5 Phasen) – `Flowing – Staccato – Chaos – Lyrical – Stillness` -, die unsere Lebensrhythmen widerspiegeln und einem universellen Muster folgen, einen tänzerisch verkörperten Spannungsbogen, eine energetische Welle, eine Wave.

Energy moves in waves. Waves move in patterns. Patterns move in rhythms. A human being is just that energy, waves, patterns, rhythms. Nothing more. Nothing less. A dance.

Gabrielle Roth

Die 5 Rhythmen sind eine Einladung tiefer in den eigenen Körper, die Lebendigkeit & den authentischen Selbstausdruck zu finden. Dabei können wir auf eine körperliche, intuitive Ebene gelangen, unser Energiepotential spüren, uns mit der Quelle unseres kreativen Ausdrucks verbinden und ganz präsent im Moment da sein.
Jede*r bleibt dabei bei sich selbst und dem, was gerade lebendig ist, sich zeigt (Freude, Traurigkeit…) und ausdrücken mag. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch.


Aktuelle Termine:
Winter Welle – Dienstag, 06. Januar 2026
Frühlings Welle – Dienstag, Termin folgt….
Sommer Welle – Dienstag, Termin folgt….

Jeweils um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:45 Uhr), Dauer ca. 90 Minuten
Im Studio 4, Fabrik Chasalla, Kassel; Kosten: 15 € (für Freundes-Paare 26 €)

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung im Vorfeld unter: we.dance2gether@gmail.com oder bei Christiane unter kontakt@leben-tanzen.de
Wir tanzen barfuß oder auf Socken. Vorerfahrung brauchst du nicht, nur Freude an Bewegung & Musik sowie lockere Kleidung – fühl dich herzlich willkommen!

Zudem kannst du im Rahmen von Basiros Morningdances den Tanz der Rhythmen regelmäßig bei uns im Parimal tanzen.



Nachfolgend findest du eine kurze Beschreibung zu den 5 Phasen, den 5 Rhythmen, die wir an dem Dienstag in 2 Wellen tanzen werden.

…eine „Wave“ beginnt im Flowing…

Flowing
spüre den Boden, die Erde unter deinen Füßen, spüre deinen Atem
wende dich nach innen, empfange, was in dir ist
bewege dich kontinuierlich mit weichen, runden, fließenden Bewegungen
jede Bewegung geht in die nächste über, absichtslos, aus deiner Mitte heraus
verbinde dich mit dem Fluss deiner Energien und gebe dich der Musik hin

Staccato
folge dem Rhythmus, dem Beat aus deinem Herzen heraus in klaren Formen
Richte deine Aufmerksamkeit nach Außen und drücke dich direkt aus
klar, ausgerichtet, zielgerichtet, absichtsvoll, präsent, aktiv
kurz, schnell, zackig, kantig – stoppe, starte

Chaos
die Formen lösen sich auf in freie wilde Bewegungen
lasse deinen Körper, lass die Kontrolle los
sei wach, wild, unvorhersehbar
spüre deine Lebendigkeit, deine Ekstase

Lyrical
spüre die Leichtigkeit nach der Ekstase
bewege dich spielerisch, luftig, leicht, wie eine Feder im Wind
lasse los und genieße deinen inneren Tänzer, werde ganz dein authentischer Tanz

Stillness
werde langsamer und spüre, was an Bewegung in dir noch geschehen will
wende dich nach innen, werde ganz still
es gibt nichts mehr zu tun, außer zu SEIN



Die Anthropologin Angeles Arrien schreibt im Vorwort des Buches „Maps to extasy“ von Gabrielle Roth:

Wenn Sie in vielen schamanischen Gesellschaften zu einem Schamanen oder einer medizinischen Person gingen und sich darüber beschwerten, entmutigt oder deprimiert zu sein, würden sie Ihnen eine von vier Fragen stellen:

Wann hast Du aufgehört zu tanzen?
Wann hast du aufgehört zu singen?
Wann hast Du aufgehört, von Geschichten verzaubert zu werden?
Wann hast Du aufgehört, im süßen Gebiet der Stille Trost zu finden?

Wo wir aufgehört haben zu tanzen, zu singen, von Geschichten verzaubert zu werden oder wenn wir in der süßen Stille keinen Trost mehr finden, haben wir den Verlust der Seele erlebt. Tanzen, Singen, Geschichtenerzählen und Stille sind die vier universellen Heilsalben dafür….“

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