Dancin with the Light and the Soul – Oktober 2021 im Parimal 1/4

Liebe Freunde des Tanzes,

wir laden euch mit einer neuen Playliste wieder ganz herzlich zum Tanz ins Parimal ein.

Am Donnerstag, den 07.10. um 19:00 Uhr, tanzen wir in Herzverbindung mit dem Thema „Bewusstsein“ live Open-Air im Zelt. Parallel ist auch der Online-Zoom-Tanzraum geöffnet. Bitte sei live sowie via Zoom 5 Minuten früher da, damit wir gemeinsam um 19:00 Uhr, mit einer Begrüßung & gemeinsamen Einstimmung zum Thema, starten können.

Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können, ist der Bewusstseinszustand. Das ist das Wesentliche.

Dalai Lama

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Am Montag, den 11.10. um 11:00 Uhr starten wir tanzend draußen im Zelt, mit dem Tanz des Raumes, in die neue Woche.


Wir tanzen weiterhin unter Berücksichtigung des Parimal-Hygienekonzepts sowie der aktuell geltenden Bestimmungen. Wenn Du live dabei sein magst, melde dich bitte vorab bei uns an. Dankeschön!
Das gemeinsame Zoom-Event am Donnerstag kannst du wie gehabt mit diesem Link, unter dance2gether.4you2.rocks  oder direkt via Zoom – Meeting ID: 882 855 4256, Passcode: F5uPTv erleben.

Gerne nutze unsere Playliste auch weiter für deine eigene Tanzreise und eine Herzkohärenzübung in Eigenregie vorweg. Komm dabei vom Denken mehr ins Spüren. Bewege, schüttel und strecke deinen Körper, so wie es dir gerade gut tut. Dann atme in deinen Herzraum und schenke deinem Herzen Liebe & Dankbarkeit. Und wenn du soweit bist, schalte die Playlist ein, lausche der Musik und beginne deinen Tanz. Startest du die Playliste Donnerstag gegen 19:30 Uhr, kannst du, in Herzverbindung mit uns und anderen Menschen auf der Welt, tanzen. Gerne kannst du deinen Tanz auch Jemandem oder Etwas – #Kunst #Kultur #Bewusstsein – widmen.

Viel Spaß und Freude damit!

Weitere Termine und Parimalangebote findest du hier.


Last but not Least wieder eine inspirierende Geschichte, passend zum Thema

Der angekettete Elefant

Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt, blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet. Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreiten und fliehen konnte. Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?

Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil der dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: „Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?“[…] Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden: Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist!

Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stellte mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert und am nächsten Tag wieder und am nächsten… Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt. Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.

Uns allen geht es ein bisschen so wie diesem Zirkuselefanten: Wir bewegen uns in der Welt, als wären wir an hunderte von Pflöcken gekettet. Wir glauben, einen ganzen Haufen Dinge nicht zu können, bloß, weil wir sie ein einziges Mal, vor sehr langer Zeit, damals, als wir
noch klein waren, ausprobiert haben und gescheitert sind. Wir haben uns genauso verhalten wie der Elefant, und auch in unser Gedächtnis hat sich die Botschaft eingebrannt: Ich kann das nicht, und ich werde es niemals können. Mit dieser Botschaft, der Botschaft, dass wir
machtlos sind, sind wir groß geworden, und seitdem haben wir niemals mehr versucht, uns von unserem Pflock loszureißen. Der einzige Weg herauszufinden, ob du etwas kannst
oder nicht, ist, es auszuprobieren, und zwar mit vollem Einsatz. Aus ganzem Herzen!“

Ein herzliches Dankeschön für diese Geschichte
von Jorge Bucay
www.bucay.com
Aus seinem Buch „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“
www.fischerverlage.de

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